Itemz vs OneForAll – was wo verwenden

Beide Module haben eines gemeinsam: Sie haben keine spezielle Aufgabe, sondern dienen dazu, selbst ein Modul zu machen, wo es keine genau passende Lösung gibt. Dazu sind mitunter gute HTML-Kenntnisse nötig, also: Nichts für Anfänger.

Keine Frage: Im Vergleich zu OneForAll ist Itemz ein Zwerg: Itemz bietet gerade mal 6 Kurzfelder, 2 Langfelder (Text, HTML oder WYSIWYG umschaltbar). 1 Bild, 1 File pro Eintrag.

OneForAll hingegen bietet: Beliebig viele Felder in nahezu allen möglichen Typen, beliebig viele Bilder.

Und: OneForAll erzeugt neben einer Übersicht auch ganze Seiten, während Itemz immer auf eine Seite beschränkt ist.

Verwandtschaftsverhältnisse

Man sieht OneForAll deutlich an, dass das Modul von Bakery abstammt: Es ist praktisch Bakery mit ausgebautem Shop und eingebauter Felder-Verwaltung.

Viele Möglichkeiten wie Bildverwaltung und -upload, verschieben/duplizieren zwischen Seiten, Einstellungen für alle übernehmen usw. sind in Bakery genauso vorhanden.

Itemz hat kleinere Ahnen: Bookmarks -> Team → Members.

Obige Möglichkeiten zu Verwaltung kennt auch Itemz, zusätzlich kennt Itemz auch Gruppen und „Aliases“, also verknüpfte Einträge in verschiedenen Gruppen – auch auf verschiedenen Seiten.

Da Itemz fest definierte Felder hat, können auch Einstellungen kopiert werden oder – als „Presets“ vordefinierte Einstellungen geladen werden.

Das ist mit OneForAll prinzipbedingt nicht möglich.

Braucht man einzelne Seiten pro Eintrag?

Wer Immobilien oder Autos anbietet, wird jeweils eine eigene Seite pro Eintrag brauchen – und kommt damit an OneForAll nicht so einfach vorbei.

Mit den sehr umfangreichen Einstellungen lässt sich vom Layout her nahezu alles einstellen – man muss das aber auch machen; Instant-Fertig ist nichts.

Die zahllosen Feldtypen sollten für jeden Zweck ausreichend sein und machen die Website auch für Ergänzungen fit.

Als Alternative könnte man Topics verwenden (und die zusätzlichen Felder einfach hart einbauen).

Vielfalt auf der Seite

Itemz hingegen punktet dort, wo es nur um eine Seite geht oder wo man etwas nur einmal braucht. Mit Itemz lassen sich auf derselben Seite Slider, Teaser, MP3-Player, Feature-Blöcke gestalten und unterbringen. Jeder Abschnitt hat seine eigenen Einstellungen und kommt anderen nicht in die Quere.

Der viel geringere Funktionsumfang hat hier auch seine Stärken: Ein Kunde kann das alle Einträge auch per Overlay im Frontend bearbeiten, ohne mit den Einstellungen in Berührung zu kommen.

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Kommentare:

Ein nützlicher Vergleich, wenn man ein oder beide Module nicht kennt. Ich selbst kenne Itemz (noch) nicht, sonst würde ich hier sicher gern paar weitere Vorteile für das eine oder andere Module vorschlagen.
Mehr Modul-Vergleiche bitte.

Frank am 21.04.2017
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