Was ist aus den Znips geworden?

Znips sind kleine (aber vollständige) Module, die eine konkrete Aufgabe machen: Eine Excel-Tabelle einfach und sortierbar darstellen, einen Miniwarenkorb an beliebigen Stellen oder einfach nur ein Schneefall-Script.

Schnell und einfach als Abschnitt einzuhängen von jedem, keine Einstellung, sondern bestenfalls ein Kurzanleitung. Und: Weil Znips schnell gemacht sind, sollte es bald viele davon geben und man muss nicht mehr neidisch auf Wordpress schielen, wo es für jede Kleinigkeit ein PlugIn gibt.

Kleinvieh macht Mist

Leider: Das mit dem „keine Einstellungen“ läuft nicht; irgendwas ist immer. Und da beginnt das Problem.

Das ganze Code-Gewusel, um Settings und Optionen in die Datenbank zu speichern kann aus einen kleinen, schnell gemachten Znip ein handfestes Teil machen, wo man dann  – um den Aufwand zu rechtfertigen – ein paar weitere Funktionen dazumacht. Man will ja auch keine neue Datenbank-Tabelle anlegen, nur um ein paar Werte zu speichern.

Alternativ macht man eine „settings.php“ mit ein paar Variablen drin, ein Weg der meist gewählt wird,wenns schnell gehen soll. Der Haken dabei: Dieses settings.php ist für Laien nicht einfach zu editieren und noch dazu wird sie bei jedem Update überschieben. Ja, auch das kann man umgehen, aber: es ist Aufwand.

Und viele Kühe machen Mühe..

Ja, das wäre natürlich schön, wenn es hunderte Znips für alles möglich gäbe. Allerdings würde es dann ein anderes Problem geben: Die Art, wie in WBCE Module gehandhabt werden, wäre auf so eine Masse nicht vorbereitet. 
Es ist kein Zufall, dass Znips mit „znip_“ beginnen, dann stehen sie in den Listen beisammen und ganz unten, aber: Aufgeräumt ist was anderes. 


Generell wäre zu überlegen, ob es nicht eine Art „Znips-Manager“ geben sollte, der ähnlich wie Output-Filter gleich den ganzen Packen zusammen verwaltet, mit einer gemeinsamen Datenbank-Tabelle und  Funktionen, auf die alle Znips Zugriff hätten, also lesen und schreiben in die DB, eine Art Formular-Toolbox, die die Felder für Settings usw darstellt. 

Warum ich das nicht einfach mache? Nunja: Angefangen hätte ich schon. Aber: Ich kann das nicht. Da komme ich in Bereiche rein, wo ich zu schnell mal „ins Klo greife“, weil ich beim Googeln schon die Frage falsch stelle und dann die erstbeste Lösung nehmen muss.
Und dann gibt es ja noch diese leidige Geschichte mit „aber du hast ja gesagt…“ - nein, DU hast gesagt!“ - „Nein DU!“ - „Du!“...
 

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