Itemz

Itemz (= Nachfolger von Members) ist für mich das Schweizermesser auf nahezu allen Websites, die ich für Kunden mache. Darum ist es auch immer ein bisschen Beta – aber durchaus gut brauchbar.

Itemz ist eine Weiterentwicklung von „Members“ unter neuem Namen, weil der irreführende Begriff „Members“ immer Assoziationen mit „Users“ oder „Mitglieder“ hervorrief.
Da es bereits ein Modul „Items“ gab, wurde der der Name "Itemz“ gewählt.
Item = „Eintrag, Element, Gegenstand“

Itemz hat keinen vordefinierten Verwendungszweck, sondern lässt sich frei und flexibel für alles mögliche verwenden, wo man strukturierte und bearbeitbare Ausgaben braucht.

Typisch sind zb Slider, Teaserblöcke, aber auch Tabellen, Teamlisten, Linklisten, … aber auch schnelle Prototypen und Basteleien.

Für wen ist Itemz?

Zur Einrichtung sind zumindest geringe HTML-Kenntnisse nötig, die Datenpflege kann dann jeder machen. In der Regel wird also der Webdesigner die Voreinstellungen machen und ein Kunde pflegt die Daten dann, ohne sich mit Itemz näher befassen zu müssen.

Nach der Installation

Itemz hat keine Voreinstellungen – zunächst sind also alle Felder leer.

Der erste Weg ist also in die Einstellungen (dazu muss man Administrator sein) – und dort üblicherweise zu den „Presets“:
Presets sind kleine Javascripte, die bei Aufruf die Felder ausfüllen – so als hätte man sie per Copy/Paste von einer Vorgabe befüllt. Die Alertbox „Done“ sagt uns, dass das erfolgreich war.

Danach besteht keine Verbindung mehr zu den Presets, man kann also ändern, speichern – oder verwerfen und ein anderes auswählen. Letztlich gilt, was gespeichert wurde.

Jetzt kann man unter Gruppe hinzufügen / Item hinzufügen ebendiese erzeugen und hat dabei die Felder zu Verfügung, die in den Einstellung einen Namen bekommen haben – und zwar in der Reihenfolge, wie sie dort verwendet werden.

Beispiel:

Um die typischen Teaserboxen zu erzeugen, braucht man neben dem ohnehin immer verfügbaren Feld „Name“ (= Titel) noch ein Bild, einen Teasertext und einem Link.

Ich gebe in den Einstellungen also dem Feld LONG1 den Namen „Teasertext“ und stelle dort den Modus „Text“ in. Das Feld “Link“ bekommt den Namen „Mehr dazu“.

Sobald Felder einen Namen haben, tauchen sie unter „Item bearbeiten“ auf.

In den großen Feldern unten kommt das nötige HTML mit den entsprechenden Platzhaltern.

Die Funktionen zu Bildupload und Auswahl kommen dazu, wenn ich ein Bildverzeichnis angebe.

Der Einfachheit halber verwende ich dafür das Preset „Teaser Standard“ - das dies alles in Sekunden erledigt. Speichern – fertig.

 

Jetzt kann ich – falls noch nicht vorhanden - komfortabel Items anlegen, Bilder auswählen, Texte ändern. Ich kann einzelne Items duplizieren, zu anderen Gruppen verschieben (sobald es solche gibt), kann in den Einstellungen experimentieren.

Kurz: Ich habe geordnete, strukturierte Verhältnisse und meine Kunden können das einfach selbst pflegen.

Sollten irgendwann Teaserboxen aus der Mode sein, kann ich die Einstellungen ändern, andere Bilder einstellen und habe: Zack!: den modernsten Slider.

Der Status

Itemz wird noch lange Beta sein. Das ist aber egal, solange das Modul den gewünschten Zweck erfüllt. Es hat „Macken“, an die man sich aber schnell gewöhnt, ein Kunde bemerkt sie normalerweise gar nicht.

Itemz ist für mich das Schweizer Taschenmesser, das auf keiner Website fehlt – und ich habe je nach Anforderung immer wieder Ergänzungen vorgenommen. Nicht alles von hat Eingang in die „offizielle“ Version gefunden, aber manches. Ein Kunde brauchte etwas, um komfortabel PDF-Preislisten hochladen zu können. OK – kommt rein.

Aber natürlich bin ich betriebsblind: So wie ich Itemz verwende, funktioniert es gut, aber ich übernehme keine Garantie, dass das für alle gilt. Wenn gröbere Bugs auftauchen, liefere ich Patches. Klar.

An der Datenbankstruktur wird sich in nächster Zukunft nichts mehr ändern. Daher ist auch ein Upgrade nicht zwingend nötig.

Gut zu wissen

  • Itemz kopiert beim Anlegen eines Abschnitts immer die die zuletzt gemachten Einstellungen. (= die höchste Section_id)
  • Viele mögliche Felder oder Einstellungen tauchen erst dann auf, wenn Sie irgendwo benötigt werden: Entweder zur Sortierung oder wenn ein entsprechender Platzhalter in den Einstellungen vorhanden ist.
  • Es gibt kleinere Bugs, meist in den seltener benötigten Bereichen.
  • Wird ein Item gelöscht, wird es nur in die Gruppe 1 (Geister) verschoben.
  • Ein „Alias“ ist eine Verknüpfung zu einem anderen Item, das immer dessen Werte übernimmt. Aliases werden kursiv in der Liste gezeigt. Eine Klammer + Zahl neben einem Item zeigt an, ob es Aliases gibt. Aliases können verwirrend sein und sollten nur spärlich genutzt werden.
  • Das Modul kann umbenannt werden (kleinbuchstaben_zahlen) und erzeugt dann auch eigene Datenbank-Tabellen. Damit ist Itemz als Basis für Eigenentwicklungen gut geeignet.
  • Itemz-Abschnitte werden bei der Seitensuche berücksichtigt, Grundlage dafür sind nicht die einzelnen Feldinhalte, sondern die Gesamt-Ausgabe im Frontend.

Download:

http://wbce.at/downloads/itemz.zip

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